Bücher

 

Für vegane Naschkatzen

01.12.2010

Vegane Weihnachtsbaeckerei CoverAdvent, Advent, ein Lichtlein brennt… Und wie sieht es mit der Vorbereitung für die alljährlichen Weihnachts-Süßigkeiten aus? Wie wäre es mit veganer Weihnachtsbäckerei?

Die in dem gleichnamigen Buch vorgestellten Rezepte kommen völlig ohne Ei und Milch aus, selbst Sojaprodukte werden nur selten verwendet – was Allergiker freuen wird.

Ob Plätzchen, Lebkuchen, Pfefferkuchen oder Konfekt – die rund 75 vollwertigen Rezepte werden Schritt für Schritt erklärt. Außerdem bietet das Buch auf den ersten Seiten nützliche Tipps zu den Rezepten.
Etwa, wie es sich auf den Teig auswirkt, wenn Sie Sirup anstatt Rohrzucker verwenden…

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Körperbeherrschung

23.11.2010

Das Hartha-Yoga Lehrbuch Cover„Perfektion in Bewegung“ lautet der Untertitel des großformatigen „Sampoorna Hatha Yoga Lehrbuches“, mit dem Anspruch, die 150 besten Übungen vorzustellen.

Der Autor, Brahmadev Marcel Anders-Hoepgen, lebte einige Jahre bei seinem Guru, Shri Yogi Hari, in Florida und darf sich seit 2004 Sampoorna Yoga Meister nennen. Diese Yogaform basiert auf Sivananda Yoga und ist von dem 1945 in einer hinduistischen Familie geborenen Yogi Hari zum „Yoga der Fülle“ weiterentwickelt wurde – bestehend aus Körperhaltungen, Atmung, Entspannung, gesunde Ernährung und Meditation beziehungsweise positivem Denken.
Wer sich nun fragt, worin denn nun der Unterschied zu anderen Hatha Yoga Formen liegt, speziell zum Sivananda Yoga, sei getröstet – letztlich ist ja doch alles Eins…

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Yogabekenntnisse einer Insiderin

25.10.2010

Alle sind erleuchtetDieses Buch will mein Leben nicht verändern. Was schon mal wahnsinnig angenehm ist für ein Yogabuch. Eine irre Entspannung. Der Text ist eher wie die viel beschworene Nackenmassage nach einer Jivamukti-Stunde. Fühlt sich toll an, geht vorüber und hinterlässt ein angenehmes Gefühl. Man könnte auch sagen, „Alle sind erleuchtet“ gleicht einer der rasanten Fahrradfahrten der Autorin durch diverse Großstadt-Parks. Wir spüren den Fahrtwind, die pure Geschwindigkeit macht riesig Spaß.
Bei der Reise durch die aktuelle Yogaszene und die der letzten 15 Jahre in mindestens drei Ländern fliegen die Haare. Wir legen uns in die Kurve in New York, in London geht es mitunter bergauf, in Berlin geht es dann vor allem leicht voran. Dieser Spaß an der Schnelligkeit der Sprache, an der Spontanität der Einfälle, an der eigenen Schlagfertigkeit steht im allerschönsten Kontrast zu manch anderen Auskünften über Yoga.

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Yoga & Sonne

12.10.2010
© Windpferd

Unter dem Titel „Sonnen Yoga“ stellt Marianne Vidya Scherer verschiedene Yogaübungen zusammen und folgt der Sonne quer durch die spirituellen Traditionen von Osten und Westen, durch Kulturgeschichte und Wissenschaft. Nur einen kleinen Teil des Buches machen Asanas aus.

Der Sonnengruß erfährt klangvolle Unterstützung durch das Sonnen-Mantra Gayatri und die Bija-Mantras mithilfe der beigelegten CD von Satyaa & Pari. Asanas, Mudras, Pranayama und Chants werden gut verständlich angeleitet. Allerdings bleibt unklar, ob die Übungen dem traditionellen Surya-Yoga oder anderen Einflüssen entstammen.

In der Auswahl der Meditationen mischt die Autorin offensichtlich verschiedene spirituelle Traditionen.

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In aller Munde: “Tiere essen”

07.09.2010

Tiere essen CoverIn seinem neuen Buch „Tiere Essen“ beschreibt der erfolgreiche Romanautor Jonathan Safran Foer („Alles ist   erleuchtet“) seinen persönlichen Weg zum Vegetarier – durch schonungslose Hintergründe. YOGA JOURNAL-Mitherausgeber Michi Kern hat sich dem eindrucksvollen „Stresstest“ ausgesetzt. Dieser Stresstest ist es wert, sich ihm auszusetzen, weil er so wahnsinnig wichtig ist für unser eigenes Leben, für das der Tiere, für alles, was wir über uns selbst denken, und deswegen auch für die Zukunft auf diesem Planeten.

Das wird einem natürlich leicht zuviel. Von seiner ersten vegetarischen Aufklärung erzählt Foer: „An diesem Punkt musste ich mein Leben ändern. Und änderte es nicht.“ 25 Jahre hat er gebraucht, um Vegetarier zu werden. Deshalb kann Foer höchst einleuchtend erklären, wie das Ignorieren der schlichten Wahrheit über die Fleischindustrie und unser Essen funktioniert.

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Moderner Klassiker: Yoga der Befreiung

30.06.2010

Yoga der BefreiungPlötzlich ist es da: das Jivamukti Buch auf Deutsch. Seit Jahren werde ich jede Woche danach gefragt: Wann kommt eine Übersetzung, wann wird das Buch auch auf Deutsch erscheinen?

Meine beiden englischen Ausgaben sind derart zerlesen und bearbeitet, dass die Seiten in Packen aus der Leimbindung geplatzt sind – das ganze ist wirklich ein Praxisbuch, will gelesen und wieder gelesen werden. So auch in der neuen deutschen Ausgabe: Vor allem die Fotostrecken, die ganze Jivamukti Stunden im Verlauf abbilden, wird man vor sich hinlegen, das Buch dabei weit aufbiegen und damit üben wollen.

Das vorliegende Buch macht das mit, das Softcover verzeiht die Strapazen, das große Format ist ideal, auch um ausführlich an die Ränder des Textes eigene Notizen zu schreiben.

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Einführung

24.06.2010

Kundalini YogaDie Yogabücher von Gräfe und Unzer liegen ganz vorn auf den Tischen der großen Buchhandlungen. Umso mehr freut es Kundalini Yogis, dass es in der GU-Reihe endlich auch ein Buch über ihre Yogaart gibt, nachdem der Verlag bisher eher auf Hatha Yoga setzte.

Auf 75 Seiten gibt das Praxisbuch einen Einstieg in das Yoga der Achtsamkeit, das als dynamisch und kraftvoll bezeichnet wird, jedoch aufgrund der meist einfachen Übungen und Haltungen auch von unsportlicheren Menschen ausgeführt werden kann. Verrenkungen werden bei diesem Yoga für Menschen, die mitten im Leben stehen, nicht gefordert. Zu Beginn werden Grundlagen wie das Energiesystem und die Philosophie erklärt – unter anderem das System der acht (!) Chakras und zehn Körper – später Ausgangsstellungen, Atemformen, Aufwärmübungen und das Ritual des Stundenablaufs erläutert.

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Klassiker neu aufgelegt

23.04.2010

Die-große-Kraft-des-AtemsPrana – was ist das eigentlich? Lebensenergie, Atemluft, geheimnisvolle Kraft? Laut Swami Sivananda ist Prana „die Summe aller im Universum vorhandenen Energien“. Diese Erkenntnis seines Lehrers gab der belgische Yogalehrer André van Lysebeth weiter. Er hat mehrere Standardwerke über Yoga verfasst, „Die große Kraft des Atems“ ist eines davon. Die erste deutsche Übersetzung stammt aus dem Jahr 1971, sie wurde zunächst 1995 und jetzt noch einmal neu aufgelegt. Ein Klassiker also. Noch immer lesenswert?

Ja und nein. Wer nach einer ausführlichen Auflistung yogischer Atemübungen sucht, ist bestens beraten. Ob Viloma, Anuloma, Kapalabhati oder Ujjayi – Lysebeth erklärt jede Technik im Detail, analysiert ihre Wirkung, weist auf die korrekte Ausführung und auf Gegenindikationen hin. Außerdem beschreibt er Mudras und Bandhas und schließlich die „Aktivierung der Chakras“. Bevor dies geschehe, schreibt er, müsse man unbedingt die Asanas und Pranayamas beherrschen, sonst drohten „pranische Kurzschlüsse“ – ohne aber zu erläutern, was das sei.

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Wind des Wandels

23.04.2010

Schenker_Cover_HiRes_klein„Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.“ Dieses Zitat seines Freundes Paulo Coelho stellt Rudolf Schenker dem Buch voran. Die Botschaft, die der Gründer der Rockband Scorpions auf 346 Seiten vermittelt, lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Lebe deinen Traum. 1965 gründete der heute 61jährige Schenker im 9000-Seelen-Ort Sarstedt in Niedersachsen die Band. Damals ahnte niemand, dass die Scorpions 80 Millionen Platten verkaufen und mit „Wind Of Change“ die inoffizielle Hymne der politischen Wende 1989 schreiben würden.

Als Jugendlicher entdeckte der Gitarrist in der Bibliothek seines philosophie-interessierten Vaters ein Buch über Hatha Yoga. Seit dieser Zeit praktiziert er Asanas und interessiert sich für fernöstliche Weisheiten. Einige Jahre später begann er mit Transzendentaler Meditation, die ihm, wie er berichtet, Momente absoluten Glücks bescherte.

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Plastic Not Fantastic

23.04.2010

cover_plastic_300260 Millionen Tonnen Kunststoffe werden jährlich produziert – Tendenz steigend. Sie tragen Namen wie Polycarbonat, Polyethylen oder Polyester. Die daraus gefertigten Produkte haben längst unseren Alltag erobert: Wir tragen Plastik, essen und trinken aus Plastik, verpacken in Plastik … Was praktisch klingt, hat eine tiefschwarze Kehrseite. „Plastic Planet“, das Begleitbuch zum gleichnamigen Film des Österreichers Werner Boote, zeigt die gewissenlosen Machenschaften der Kunststoffindustrie auf, enthüllt, wie wir uns mit dem reinen Gebrauch diverser Kunststoffprodukte selbst vergiften. Und lenkt den Blick dorthin, wo diese Produkte nach ihrem kurzen Leben „enden“. Ihre Überreste lagern sich tonnenweise in den Meeren ab, werden vergraben und verbrannt, und sind so längst zur tickenden Zeitbombe geworden, die die für uns lebensnotwendigen Ressourcen ganz real bedroht.

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