Die Kunst der Aufmerksamkeit
25.03.2013
Grafisch haben die beiden Yogalehrerinnen Elena Brower und Erica Jago mit ihrem ersten gemeinsamen Buch „Die Kunst der Aufmerksamkeit“ ein wahres Meisterwerk geschaffen. Schön, schlicht und zeitgenössisch designt ist jede Seite sehr aufwendig gestaltet und merklich voller Liebe fürs Detail. Elena Brower erzählt uns von der Enstehung des Werkes und wie sie nun auch ihr Leben kunstvoll und aufmerksam gestaltet …
Für alle, die gerne ausgehen, Partys feiern, viel arbeiten und die sich getrieben fühlen ob der vielen Dinge, die noch zu tun wären. Für alle, die sich gleichzeitig nach mehr Sinn, nach mehr Ernsthaftigkeit und einem Weg zur Entspannung sehnen, hat der amerikanische Meditationslehrer und Autor der Huffington Post Lodro Rinzler mit seinem Buch „Triffst du Buddha an der Bar, gib ihm einen aus“ genau die richtige Einführung ins Thema Buddhismus geschrieben.
Ein Guru kann alles sein – sogar ein Buch. Zum Beispiel Ram Dass’ neues Werk „Be Love Now“, in dem der beliebte Bhakti-Yogi offen und inspirierend seinen Weg des Herzens seit seiner Begegnung mit seinem Guru Neem Karoli Baba in Indien beschreibt. Und dieser Wegwar nicht gerade leicht für den ehemals hoch angesehenen Harvard-Psychologieprofessor Dr. Richard Alpert, wie Ram Dass mit bürgerlichem Namen heißt. Nachdem er 1963 wegen kontroverser Experimente mit psychedelischen Drogen aus Harvard entlassen wird, begibt er sich auf seine wichtigste Reise nach Indien…



Dämonen haben wir alle. Dämonen sind das, was wir fürchten. Ob Süchte oder Selbsthass, ob Wut oder Neurose – immer steckt etwas dahinter, das uns unendlich Angst macht. Das, was wir am liebsten nicht sehen, nicht berühren und in dessen Haut wir uns ganz sicher nicht versetzen wollen. Doch genau das schlägt uns Lama Tsültrim Allione vor: unsere Dämonen, unsere Feinde nicht zu verteufeln, sondern ihnen Liebe zu geben und sie zu füttern.
Zugegeben, es ist nicht ganz einfach an dieses Buch zu kommen. Die deutsche Auflage von 2005 ist längst vergriffen. Für gebrauchte Exemplare muss man inzwischen weit mehr als 100 Euro hinblättern, englische Ausgaben sind deutlich günstiger. Tirumalai Krishnamacharya (1888-1989) war ein bescheidener, wissensdurstiger und zutiefst spiritueller Mensch. Nach intensiven Studien an diversen Universitäten lebte er am Fuß des Berges Kailash bei einem Heiligen, der ihn sieben Jahre lang in die Geheimnisse des Yoga einweihte. Am Ende der Lehrzeit bekam Krishnamacharya einen Auftrag: „Nimm dir eine Frau, ziehe Kinder groß und lehre Yoga“. Und das tat er.



