Leben

 

“Natürlich ist das Yoga”

20.12.2010

beate_cusonFeste Formen und Strukturen waren der Flow Yoga-Lehrerin Beate Cuson schon immer fremd. Die Freidenkerin sucht sich ihren eigenen Rhythmus und scheut sich nicht, (Yoga-)Grenzen zu überschreiten.

Interview: Diana Krebs

YJ: Immer wieder hört man von Schülern, Yoga hätte sie gefunden und nicht umgekehrt. Kannst du das auch für dich behaupten?

Beate Cuson: Ja, Yoga kam zu mir, als ich nicht danach gesucht habe. Während meiner Heilpraktiker-Ausbildung begegnete ich einem Gastlehrer, einem faszinierenden alten Mann von 80 Jahren, der mich nachhaltig beeindruckte. Er war Geschäftsmann, hatte mit 60 alles erreicht , verkaufte dann seine Firma und ging nach Indien. 20 Jahre später traf ich ihn als Guru wieder.

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Ausrichtung und Freude

25.10.2010

Lalla und VilasSeit 2004 bieten Vilas und Lalleshvari in Berlin Yoga für moderne Stadtbewohner. Ihr City Yoga ist das einzige lizenzierte Anusara-Yogastudio im deutschsprachigen Raum und in Europa. YOGA JOURNAL sprach mit den engen Schülern von John Friend über Schlüsselerlebnisse auf ihrem Weg.

YOGA JOURNAL: Wie seid ihr zum Yoga gekommen und seit wann praktiziert ihr?
Lalla: Ich übe seit 1995 und bin durch ein Buch zum Yoga gekommen, das eine Bekannte bei uns im Gästezimmer liegen gelassen hat. Es hieß in etwa „Das große Yogabuch“, allerdings erinnere ich mich nicht mehr an den genauen Titel. Ich habe meine Bekannte angerufen und ihr gesagt, dass ich es ihr nachschicken werde. Sie meinte: „Lass mal, behalt’s, wer weiss…?“

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“Wenn du Gott zum Lachen bringen willst”

07.09.2010

Maya FiennesKundalini Yoga ist anders. Warum? Das erklärt Maya Fiennes, die eine CD, mehrere DVDs und ein Buch über Kundalini Yoga veröffentlicht hat. In Workshops und Retreats gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter: ausgesprochen fröhlich, unkompliziert und herzlich. Außerdem geschäftstüchtig. Maya stammt aus Mazedonien, hat lange in London gelebt.

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Thomas D: Ein geniales Prinzip

30.06.2010

Thomas D

Als Wortkünstler, Tier- und Umweltschützer, Vorzeigevegetarier, M.A.R.S.-Bewohner und Mitglied der „Fantastischen Vier“ ist Thomas D fester Bestandteil deutscher Popkultur. Mit seinem Einzug in die Landkommune „Moderne Anstalt rigoroser Spakker“ vor elf Jahren und der Geburt seiner zwei Kinder haben sich seine Prioriäten verschoben. An die Stelle einer Ich-Bin-Dagegen-Attitüde ist ein „Leben im Fluss“ getreten, das seit neuestem auch Yoga beinhaltet. YOGA JOURNAL sprach mit Thomas D über Meditation, Gedankenlöcher, Rohkost – und Schweine.

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Kinder (sind) Yoga

21.04.2010

Foto:  Holger ZapfLöwengebrüll, brummende Hubschrauber, strampelnde Käfer auf dem Rücken, Helden mit Superkräften und Surfer in der Pipeline – im Kinderyoga ist Fantasie gefragt. Während Erwachsenen die Anweisung „Virabhadrasana II“ reichen mag, um in einen perfekten Krieger II zu kommen, stellen sich Kinder hierzu viel lieber vor, wie ein Surfer auf dem Brett zu balancieren. Beim Yoga lernen sie die Asanas je nach Alter auf mehr oder weniger spielerische Weise.

Von Verena Hertlein

„Kinder sind sehr fantasiereich und lernen schnell, wenn sie in Bilder lernen dürfen.

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Gelebte Utopien

02.03.2010

JasedowIn ihrer Fotoarbeit „Holon“ portraitiert die Kölner Fotografin Malwine Rafalski radikale Individualisten, die jedoch eines verbindet: Die Sehnsucht nach größerer Verbundenheit mit dem Leben.

Tief leben und alles, was nicht Leben ist, in die Flucht schlagen: Das wollen auch die Protagonisten der Foto-Serie „Holon“ von Malwine Rafalski. Sie widerstehen den Verlockungen der Gesellschaft und des Wohlstands – ein verbreiteter Traum, den aber nur wenige konsequent verwirklichen. Der Titel ihrer an der Fachochschule Bielefeld entstandenen Diplomarbeit ist ein Begriff aus der Philosophie und beschreibt ein einzelnes Ganzes, das Teil eines anderen, umfassenderen Ganzen ist.

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Wir atmen uns gegenseitig

16.12.2009
© Frederic_Herrero

Während ihrer dreijährigen „Soul Connections Tour“ bringt Twee Merrigan Prana Flow Yoga in die Welt. Analog zu ihrem fließendem Yogastil bildet ihr Nomaden-Leben die Basis für Verbindungen quer über den Globus – Engagement für zahlreiche Charity-Projekte inklusive.

Interview: Monique Opetz

YOGA JOURNAL: Twee, Du nennst Deine Workshops „Fluid Power“. Spielst Du auf die Analogie zwischen Prana Flow Yoga und Wasser an?

Twee Merrigan: Der Fokus liegt auf Wasser, weil ich finde, dass viele Yogastile regelrecht „austrocknen“, ähnlich wie bei Flüssen, die klimabedingt verschwinden.

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Wenn Kreuzberg Indien wäre, wäre Herr Lehmann ein Guru

16.12.2009

© Charlotte Goltermann

„Das karge Brot der Wahrheit wird bei Element Of Crime gerne geteilt“, verspricht der Pressetext zum neuen Album „Immer da wo du bist bin ich nie“. Mit Weisheit geht Sänger und Autor Sven Regener, 47, weder in seinen Songtexten noch in seiner erfolgreichen „Lehmann Trilogie“ sparsam um: Aus reichlich Berlin-, Punkrock- und Lebenserfahrung speist sich eine Philosophie, die sich perfekt mit den Gegebenheiten des Moments arrangiert. Könnte das Yoga sein? YOGA JOURNAL traf einen Künstler, der noch nie auf einer Yoga-Matte stand, dessen Aussagen zur Kunst und dem Leben aber durchaus eine Meditation wert sind. Interview: Christina Raftery

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“In der Rolle der Jägerin fühle ich mich zuhause”

30.10.2009

Ana ForrestIhre Jugend war gezeichnet von Drogen und und sexuellem Missbrauch. Die Rettung für Ana Forrest waren Yoga und das Heilwissen der Indianer.

Interview: Janelle Brown

Ana Forrest hatte keinen einfachen Start ins Leben. Sexueller Mißbrauch, Prostitution und Drogensucht durchzogen ihre Kindheit und Jugend. Infolge dieser Traumata litt sie jahrelang an Bulimie, Alkoholsucht und Epilepsie. Heute, über 30 Jahre später, sind die Wunden von damals verheilt – auch dank einer inzwischen jahrzehntelangen Yogapraxis. Mit der düsteren Vergangenheit hat

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Wir sind Tiere

30.10.2009
Jörg Küster

Schauplatz: Die Yoga Conference Köln. Im Saal “Belvedere” des Pullman Hotels hält Jivamukti-Yogalehrer Patrick Broome einen Vortrag über Yoga und Psychologie. Das Thema ist spannend, die Stimmung konzentriert. Während einer Denkpause ertönen aus dem Nebenraum plötzlich Schreie und langgezogene Grunzlaute. Ein Notfall? “Nein, das ist Duncan”, sagt Broome. Der nächste Programmpunkt ist also Duncan Wongs Workshop “Yogic Arts – Core Jump & Flow Mechanics”: Eine scheinbar frei assoziierte Sequenz wilder Yoga- und Martial Arts-Bewegungen zu heißer Musik. Sehr schnell und sehr sexy. YOGA JOURNAL traf den Gründer des “Yogic Arts”-Systems, dessen Performances Sharon Gannons Statement “Yogis sind nicht normal” eine neue Dimension gibt.

Interview: Tobias Frank

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