Interview | Maya Fiennes
02.03.2012„Je mehr Sie geben, desto mehr werden Sie bekommen“
In allen Yogarichtungen gibt es Lehrer, die aus der Masse hervortreten und Stars werden. Zum Beispiel Maya Fiennes: Binnen weniger Jahre hat die gebürtige Mazedonierin eine fulminante Karriere hingelegt. Ausgerechnet mit Kundalini Yoga – einem Stil, bei dem viele an Turbane denken, an fremd anmutende Gesänge und eine ominöse Schlange, die sich den Rücken empor windet und Menschen ausflippen lässt.
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Yoga ist viel mehr als nur das Praktizieren von Asanas. „Yogis sind die Krieger einer besseren Zeit“, propagieren große Lehrer wie etwa Sharon Gannon, Mitbegründerin von Jivamukti Yoga. Denn im Laufe der Praxis entwickelt der Übende nicht nur ein starkes Bewusstsein für sich selbst sondern auch für die Umwelt. Ansichten ändern sich, Prioritäten verschieben sich. Da ist das Interesse an einem nachhaltigen Lebensstil naheliegend.
Yoga ist Verbindung. Mit sich selbst, mit der Umwelt und dem Höheren. Besonders schön ist es, wenn man sich mit anderen Yoga-Interessierten verbinden kann. Darauf basiert auch die Idee der European Yogi Nomads: Bekannte Lehrer reisen in europäische Städte und bringen ihre Schüler mit. Diese haben so die Möglichkeit, andere Städte zu entdecken, neue Menschen kennen zu lernen und auch noch an einem kostengünstigen Workshop teilzunehmen. Und die einheimischen Yogis können sich über yogische Luft und Ideen aus anderen Ländern freuen.
„Ängste sind nichts als Erzeugnisse unseres Geistes“

Verbindung aufnehmen und sich tragen lassen: Yoga und Reiten können sich perfekt ergänzen.


